Informationsportal: Respekt in der Fahrausbildung
Treuhandverein für Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit e. V. – in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Fahrschüler:innen – Ihre Rechte & Ihre Schritte

Diese Seite hilft Fahrschüler:innen, sexuelle Belästigung während der Fahrausbildung zu erkennen – etwa in der Fahrstunde, im Theorieunterricht, im Büro oder in digitalen Nachrichten.

Sie entscheiden über Ihre Grenzen. Sie tragen keine Schuld, wenn andere sie überschreiten.

1) Woran erkennen Sie Belästigung?

Warnzeichen

  • „Zufällige“ Berührungen beim Anschnallen/Einweisen.
  • Kommentare über Körper/Aussehen/Kleidung.
  • Aufdringliche Blicke, Pfeifen, zweideutige Gesten.
  • Private Einladungen ohne Ausbildungsbezug.
  • Sexualisierte Emojis/Bilder/Nachrichten.

Konkrete Beispiele

  • Theorie: „In dem Top lenken Sie ja alle ab“ (Gelächter).
  • Praxis: Hand bleibt unnötig am Gurt/Körper.
  • Chat: Später am Abend doppeldeutige Emojis.

2) Fünf Schritte, die helfen

  1. Gefühl ernst nehmen: Ihre Wahrnehmung zählt.
  2. Notieren: Datum, Uhrzeit, Wortlaut, Ort, Beteiligte.
  3. Grenze benennen: Kurz & klar: „Das möchte ich nicht.“
  4. Melden: Vertrauensperson/Leitung oder Kontakt.
  5. Externe Hilfe: Hilfetelefon & Beratungsstellen.

3) Sätze für klare Grenzen

4) Mini‑Protokoll (Dokuvorlage)

Datum/UhrzeitOrtWas ist passiert?Zeugen
__/__Auto/TheorieKurzbeschreibung/WortlautName(n)

5) Nach der Meldung

Akut belastet? Beratung bei sexueller Belästigung: 0800 22 55 530 · Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016 · WEISSER RING: 116 006